ANDREAS SCHAERER
Andreas Schaerer (geb. 17. Dezember 1976 in Visp) ist ein Schweizer Jazzsänger.
Schaerer studierte nach Kinder- und Jugendjahren im Emmental und Wallis bis zum Primar- und Reallehrerpatent 1997 im Lehrerseminar Hofwil. Erste Bühnenerfahrungen sammelte er als Gitarrist der Punkband Hektor lebt. Nach zwei ausgedehnten Reisen nach Lateinamerika studierte er zwischen 2000 und 2006 an der Hochschule der Künste Bern Gesang bei Sandy Patton und Denise Bregnard, Improvisation bei Andy Scherrer, sowie Komposition bei Klaus König, Christian Henking und Frank Sikora.
Er gründete eigene Projekte, wie das Sextett Hildegard lernt fliegen, mit dem er mehrfach in Europa, aber auch in Russland (Cinema Hildegard, 2010) und in China auf Tournee war; für diese Formation schreibt er „skurrile Programme zwischen Kunstlied und aberwitzig-vertrackten Spielereien.“ Daneben ist er in Improvisations-Duos mit Bänz Oester und mit Lucas Niggli aktiv und betreibt ein Trio mit Martin Eberle (Trompete, Flügelhorn) und Peter Rom (Gitarre) sowie mit Christoph Steiner und Claude Meier Das Beet. Daneben wirkt er als Studiomusiker und Komponist in diversen Stilrichtungen von freier Musik über Hip-Hop bis hin zur Vertonung von Computerspielen und Animationsfilmen.
2009 und 2010 arbeitete er auf Einladung von Bobby McFerrin im Rahmen der improvisierten Oper Bobble mit diesem in Basel und Moskau zusammen. Auch trat er unter anderem mit Soweto Kinch, Christy Dorans New Bag, The Ploctones, Kaspar Ewald's Exorbitantes Kabinett, Jan Galega Brönnimann, Colin Vallon, Elina Duni oder Joe Haider auf.
Schaerer unterrichtet als Dozent an der Hochschule der Künste in Bern Jazzgesang, Improvisation und Ensemblespiel. Weiter gründete er 2007 gemeinsam mit Marc Stucki und Benedikt Reising die Berner Jazzwerkstatt.
Schaerer studierte nach Kinder- und Jugendjahren im Emmental und Wallis bis zum Primar- und Reallehrerpatent 1997 im Lehrerseminar Hofwil. Erste Bühnenerfahrungen sammelte er als Gitarrist der Punkband Hektor lebt. Nach zwei ausgedehnten Reisen nach Lateinamerika studierte er zwischen 2000 und 2006 an der Hochschule der Künste Bern Gesang bei Sandy Patton und Denise Bregnard, Improvisation bei Andy Scherrer, sowie Komposition bei Klaus König, Christian Henking und Frank Sikora.
Er gründete eigene Projekte, wie das Sextett Hildegard lernt fliegen, mit dem er mehrfach in Europa, aber auch in Russland (Cinema Hildegard, 2010) und in China auf Tournee war; für diese Formation schreibt er „skurrile Programme zwischen Kunstlied und aberwitzig-vertrackten Spielereien.“ Daneben ist er in Improvisations-Duos mit Bänz Oester und mit Lucas Niggli aktiv und betreibt ein Trio mit Martin Eberle (Trompete, Flügelhorn) und Peter Rom (Gitarre) sowie mit Christoph Steiner und Claude Meier Das Beet. Daneben wirkt er als Studiomusiker und Komponist in diversen Stilrichtungen von freier Musik über Hip-Hop bis hin zur Vertonung von Computerspielen und Animationsfilmen.
2009 und 2010 arbeitete er auf Einladung von Bobby McFerrin im Rahmen der improvisierten Oper Bobble mit diesem in Basel und Moskau zusammen. Auch trat er unter anderem mit Soweto Kinch, Christy Dorans New Bag, The Ploctones, Kaspar Ewald's Exorbitantes Kabinett, Jan Galega Brönnimann, Colin Vallon, Elina Duni oder Joe Haider auf.
Schaerer unterrichtet als Dozent an der Hochschule der Künste in Bern Jazzgesang, Improvisation und Ensemblespiel. Weiter gründete er 2007 gemeinsam mit Marc Stucki und Benedikt Reising die Berner Jazzwerkstatt.
RELEASES
Lineup
Andreas Schaerer – Gesang, Komposition
Andreas Tschopp - Posaune, Tuba
Matthias Wenger - Saxophon
Benedikt Reising - Saxophon, Bassklarinette
Marco Müller - Bass
Christoph Steiner - Schlagzeug, Typewriter, Glockenspiel
Andreas Tschopp - Posaune, Tuba
Matthias Wenger - Saxophon
Benedikt Reising - Saxophon, Bassklarinette
Marco Müller - Bass
Christoph Steiner - Schlagzeug, Typewriter, Glockenspiel
Details
Catalogue Number
Recording Engineer
Mixing Engineer
Mastering Engineer
Album Duration
Genre
Jazz
Release Date
10.03.2026
Description
Der rote Platz war mit russischen Brautpaaren weiss überzuckert, als Hildegard Lernt Fliegen bei Eiseskälte die Hemden wechselte. Posieren vor einer in die Jahre gekommenen Polaroidkamera. Eine Reise im November führte die Schweizer Band an Tische Thüringer Wirtsfrauen, in verwaiste Prager Bahnhofsgewölbe, auf Theaterbühnen Wiener Altachtundsechziger, und in eine ehemalige Sauna des Sowjets. Mit Zug und Bus, wenig Schlaf und viel Gepäck, mit Flugzeug und so gut es ging zu Fuss, war Hildegard Lernt Fliegen unterwegs. Und mit der Filmemacherin Michelle Brun und dem Tonmeister Martin Ruch, die jeden Schritt auf Leinwand bannten, jeden Ton in Wachs ritzten. Im Anschluss an diese russische Odysseee entstand eine vom Illustratoren Peter Baeder gestaltete wahre Wunderkiste. Hildegard Lernt Fliegen überflügelt sich auf ihrer ersten Liveplatte „Live In Moscow“ selbst, was auch das russische Publikum lautstark goutierte - in Moskau klatschte sich ein kometenhaft aufstrebendes Gitarrentalent vor Begeisterung gar die Hände blutig. Der Hörer findet sich inmitten eines Moskauer Livekonzerts wieder, inklusive russischer Bargespräche.
Mit ihrem Film „Tales Wander“ zaubern Michelle Brun und Hildegard Lernt Fliegen aus einer Hand voll rostiger Instrumente und ein paar Filmrollen ein russisches Wintermärchen. Väterchen Frost tanzt mit dem Sennentuntschi um den fernen Kern der Sache. Das Cinéma Hildegard ist eine Pappschachtel, die selbst Aladins Wunderlampe erblassen lässt. Dieses Kino ist so gross wie die sibirische Taiga und wärmt wie sieben Flaschen Vodka. Cinéma Hildegard ist ein mit russischen Brautpaaren überzuckerter Opernball, auf dem die Dead Kennedys den Eröffnungswalzer spielen.
Mit ihrem Film „Tales Wander“ zaubern Michelle Brun und Hildegard Lernt Fliegen aus einer Hand voll rostiger Instrumente und ein paar Filmrollen ein russisches Wintermärchen. Väterchen Frost tanzt mit dem Sennentuntschi um den fernen Kern der Sache. Das Cinéma Hildegard ist eine Pappschachtel, die selbst Aladins Wunderlampe erblassen lässt. Dieses Kino ist so gross wie die sibirische Taiga und wärmt wie sieben Flaschen Vodka. Cinéma Hildegard ist ein mit russischen Brautpaaren überzuckerter Opernball, auf dem die Dead Kennedys den Eröffnungswalzer spielen.
Lineup
Andreas Schaerer – Gesang
Martin Eberle – Trompete, Flügelhorn
Peter Rom – Gitarre
Martin Eberle – Trompete, Flügelhorn
Peter Rom – Gitarre
Details
Catalogue Number
Recording Engineer
Mixing Engineer
Mastering Engineer
Album Duration
Genre
Jazz
Release Date
10.03.2026
Description
Seit der Gründung 2009 besticht das schweiz-östererreichische Trio Rom Schaerer Eberle in unkonventioneller Besetzung: Vokale Höhenflüge treffen auf unverwechselbare Elektrogitarrensounds und einfühlsam virtuoses Trompetenspiel – die Klangmöglichkeiten werden in einzigartiger Weise ausgeschöpft. Neben traum-haften Balladen und klangmalerischen Miniaturen sind es ebenso explosive rhythmische Elemente, welche die Transparenz und die musikalische Vielfalt dieser Formation auszeichnen.
So ein Jazz-Trio kann es eigentlich gar nicht geben: Stimme, Gitarre und Trompete. Aber was Rom- Schaerer-Eberle bietet, lehrt einen das Staunen. Die Stücke der drei Musiker strotzen nur so vor Spielwitz und Einfallsreichtum. Swing, Afrikanisches, Blues und gar Hip-Hop meint man zu erkennen. Doch in dieser Besetzung klingt alles anders. Es ist ein fulminantes Miteinander: Schaerer ist ein Stimmakrobat erster Güte und ein Vollgas-Performer, Eberle und Rom sind seine kongenialen Gefährten, mal lyrisch und virtuos, mal perkussiv und explosiv.
So ein Jazz-Trio kann es eigentlich gar nicht geben: Stimme, Gitarre und Trompete. Aber was Rom- Schaerer-Eberle bietet, lehrt einen das Staunen. Die Stücke der drei Musiker strotzen nur so vor Spielwitz und Einfallsreichtum. Swing, Afrikanisches, Blues und gar Hip-Hop meint man zu erkennen. Doch in dieser Besetzung klingt alles anders. Es ist ein fulminantes Miteinander: Schaerer ist ein Stimmakrobat erster Güte und ein Vollgas-Performer, Eberle und Rom sind seine kongenialen Gefährten, mal lyrisch und virtuos, mal perkussiv und explosiv.
Lineup
Andreas Schaerer – Gesang, Komposition
Andreas Tschopp - Posaune, Susaphon
Matthias Wenger – Alt-/Sopransaxophon
Patrick Schnyder – Bariton-/Tenorsaxophon, Kontrabass-/Bassklarinette
Marco Mueller – Bass
Christoph Steiner – Schlagzeug
Gast: Vera Kappeler - Harmonium
Andreas Tschopp - Posaune, Susaphon
Matthias Wenger – Alt-/Sopransaxophon
Patrick Schnyder – Bariton-/Tenorsaxophon, Kontrabass-/Bassklarinette
Marco Mueller – Bass
Christoph Steiner – Schlagzeug
Gast: Vera Kappeler - Harmonium
Details
Catalogue Number
Recording Engineer
Mixing Engineer
Mastering Engineer
Album Duration
Genre
Jazz
Release Date
10.03.2026
Description
Das 2005 vom Sänger und Komponist Andreas Schaerer gegründete Sextett “Hildegard lernt fliegen” hisst wieder die Segel und bringt nach dem CD-Erstling (2007) sein zweites Album „vom fernen Kern der Sache“ raus. Wiederum sind die Kompositionen und Arrangements aus Andreas Schaerers Feder, das Line-up verspricht unkonventionell zu bleiben: Andreas Schaerer: Stimme und Maultrommel, Andreas Tschopp: Posaune und Sousaphon, Matthias Wenger: Sopran- & Altsaxophon, Patrick Schnyder: Tenor- & Baritonsaxophon sowie Kontrabassklarinette, Marco Müller: Bass, Christoph Steiner: Schlagzeug, Glockenspiel, und Schreibmaschine.
Die frische Brise, die das Sextett damals getrieben und europaweit für hohe Wellen der Begeisterung gesorgt hat (Tages Anzeiger: „Eine theatralisch-musikalische Glanzleistung“, Berner Bund: „“Hildegard lernt fliegen” schafft das Kunststück, den in Jazzkreisen traditionellerweise mit Skepsis goutierten Humor in packende Musik zu kleiden.“) hält nach wie vor an und man darf sich auf ein Album freuen, das an Reife und musikalischer Finesse zugelegt hat.
Neben intensiven Tourneen durch Schweiz, Deutschland, Österreich und Slowenien gewann die Band im Mai 2008 den 1. Preis des ZKB Jazzpreises und wurde für die Festivalreihe Suisse Jazz Diagonales 2009 ausgewählt.
Andreas Schaerer verblüfft einmal mehr mit seinen vokalen Instrumentalimitationen in perfekter Intonation. Sein Scat ist fast legendär: Er brabbelt, würgt, hechelt, flüstert – Wortfetzen, die mal was bedeuten, mal nicht und Geräuschexperimente, ohne je den subtilen Bezug zur Musik, zum Klang zu verlieren.
Ein Augenschmaus sind die frechen Illustrationen des gebundenen kleinen Buches, in welches die CD integriert ist. Diese stammen wiederum vom Zürcher Comiczeichner Peter Baeder. Jedes Stück hat im CD-Büchlein ein eigenes Bild – inspiriert von Musik und Texten. “Hildegard lernt fliegen” sind ausserdem auf der CD zu sehen auf einem Musikvideo der Regisseurin Maria Sigrist zum Stück „Seldom was covered with snow and an old oak“.
Die frische Brise, die das Sextett damals getrieben und europaweit für hohe Wellen der Begeisterung gesorgt hat (Tages Anzeiger: „Eine theatralisch-musikalische Glanzleistung“, Berner Bund: „“Hildegard lernt fliegen” schafft das Kunststück, den in Jazzkreisen traditionellerweise mit Skepsis goutierten Humor in packende Musik zu kleiden.“) hält nach wie vor an und man darf sich auf ein Album freuen, das an Reife und musikalischer Finesse zugelegt hat.
Neben intensiven Tourneen durch Schweiz, Deutschland, Österreich und Slowenien gewann die Band im Mai 2008 den 1. Preis des ZKB Jazzpreises und wurde für die Festivalreihe Suisse Jazz Diagonales 2009 ausgewählt.
Andreas Schaerer verblüfft einmal mehr mit seinen vokalen Instrumentalimitationen in perfekter Intonation. Sein Scat ist fast legendär: Er brabbelt, würgt, hechelt, flüstert – Wortfetzen, die mal was bedeuten, mal nicht und Geräuschexperimente, ohne je den subtilen Bezug zur Musik, zum Klang zu verlieren.
Ein Augenschmaus sind die frechen Illustrationen des gebundenen kleinen Buches, in welches die CD integriert ist. Diese stammen wiederum vom Zürcher Comiczeichner Peter Baeder. Jedes Stück hat im CD-Büchlein ein eigenes Bild – inspiriert von Musik und Texten. “Hildegard lernt fliegen” sind ausserdem auf der CD zu sehen auf einem Musikvideo der Regisseurin Maria Sigrist zum Stück „Seldom was covered with snow and an old oak“.
Lineup
Andreas Schaerer - Gesang
Martin Eberle - Trompete, Flügelhorn
Peter Rom - Gitarre
Martin Eberle - Trompete, Flügelhorn
Peter Rom - Gitarre
Details
Catalogue Number
Recording Engineer
Mixing Engineer
Mastering Engineer
Album Duration
Genre
Jazz
Release Date
10.03.2026
Description
Das unkonventionelle schweiz-österreichische Trio sorgt mit der neuen Cd "At The Age Of Six I Wanted To Be A Cook" erneut für ein wahres Feuerwerk an Spielfreude und Ideenreichtum. Das Album setzt sich aus 11 Miniaturen zusammen - jedes Stück ein musikalischer Mikrokosmos. "Swing, Blues, Afrikanisches und sogar Hip Hop meint man zu erkennen" - Rom Schaerer Eberle setzen in diesem Sinne die Tradition des Jazz fort. Musikstile verschiedenster Herkunft verschmelzen, Virtuosität und Improvisation sind Mittel zum Zweck - drei individuelle Stimmen werden zu einem homogenen Klangkörper, der Erstaunliches hervorbringt und das Jazz Idiom mit neuem Leben erfüllt.
"Was Schaerer, Rom und Eberle machen, ist verrückter Jazz, vielleicht der ausgelassenste, erfrischendste und zugleich so disziplinierte Jazz, den man je gehört hat." Alexander Schmitz (Jazzpodium)
"Was die drei Musiker in ihren Stücken fabrizieren, ist mitunter eine der wohl spannendsten Interpretationen des modernen Jazz, die man aktuell zu hören bekommt."Michael Ternai (MICA)
"Was Schaerer, Rom und Eberle machen, ist verrückter Jazz, vielleicht der ausgelassenste, erfrischendste und zugleich so disziplinierte Jazz, den man je gehört hat." Alexander Schmitz (Jazzpodium)
"Was die drei Musiker in ihren Stücken fabrizieren, ist mitunter eine der wohl spannendsten Interpretationen des modernen Jazz, die man aktuell zu hören bekommt."Michael Ternai (MICA)