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BASTIAN JÜTTE

ECHO Jazz-Preisträger Bastian Jütte studierte Jazzdrums an den Musikhochschulen München und Mannheim. Neben seiner Tätigkeit als Dozent an den Musikhochschulen Würzburg und München spielte er in den letzten Jahren auf internationalen Festivals wie dem Northsea Jazz Festival, La Villette Paris, Yokohama Jazzpromenade, Jazz Baltica, Musica Viva Festival, Münchner Klaviersommer, Montreux Jazz Festival, Jazzlines München, Elbjazz Festival, Jazztage Dresden, Leipziger Jazztage, Jazz an der Donau, Theaterhausfestival Stuttgart. Tourneen führten ihn in Länder wie Japan, Indonesien, Marokko, Syrien, Jordanien, Libanon, Indien, Serbien, Kroatien, Slowenien, Polen, Italien, Frankreich, Spanien.

Mittlerweile ist Bastian Jütte auf über 70 CDs zu hören und hat als Bandleader drei eigene Alben veröffentlicht. Er ist Mitglied in zahlreichen Formationen und arbeitete unter anderem mit Musikern wie David Binney, Rick Margitza, Vincent Herring, Maria Schneider, Nguyên Lê, Don Friedman, Ack von Rooyen, Michael Wollny, Johannes Enders, Adrian Mears, Frank Möbus, Klaus Doldinger, Jiggs Wiggham, der SWR und der HR Big Band zusammen.

Seit 2015 leitet er das „Bastian Jütte Quartet“, mit Florian Trübsbach, Rainer Böhm und Henning Sieverts, die CD „Happiness Is Overrated“ erschien 2016 bei Unit Records. Mit dem Tim Allhoff Trio gewann er 2010 den Neuen Deutschen Jazzpreis, 2016 konnte er den Preis erneut in Empfang nehmen, diesmal mit seinem eigenen Quartett. 2013 wurde er mit dem ECHO-Jazz in der Kategorie »Schlagzeuger des Jahres national« ausgezeichnet.

RELEASES

HAPPINESS IS OVERRATED

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Lineup

Florian Trübsbach - Altsaxophon, Klarinette
Rainer Böhm - Klavier
Henning Sieverts - Bass
Bastian Jütte - Schlagzeug, Komposition

Als Gast:
Fola Dada - Gesang

Details

Catalogue Number

Recording Engineer

Mixing Engineer

Mastering Engineer

Album Duration

Genre

Jazz

Release Date

16.04.2026

Description

„Happiness Is Overrated“ kann man tatsächlich wörtlich nehmen, wenn man hört, wie die frisch gekührte Siegerband des „Neuen Deutschen Jazzpreis“ mit den stimmungsvollen und traurig schönen Vorlagen aus der Feder des Bandleaders umgeht. Die Musiker verwandeln Melancholie in pure Kraft, Traurigkeit in verspielte Lebendigkeit. Insofern sollte man Titeln wie „Room of Sadness“ oder „The Prisoner“ zwar mit Ernsthaftigkeit, aber auch einem leichten Augenzwinkern begegnen. Bastian Jütte kam beispielsweise auf den Titel „Happiness Is Overrated“, als er selber darüber lachen musste, wie traurig die gerade geschriebene Melodie mal wieder klang. Den Stücken der aktuellen CD liegen zum Teil rhythmisch sehr komplexe Strukturen und Konzepte zugrunde, die den Musikern als Spielwiese für ihre gemeinsamen improvisatorischen Ausflüge dienen. Diese sind aber ganz fein und unaufdringlich in die Kompositionen eingewoben, so daß sie den warmen Grundcharakter der Musik noch verstärken und sich dabei nicht in den Vordergrund drängen. Der Schlagzeuger und ECHO Jazz Preisträger Bastian Jütte hatte die Besetzung des Quartetts bereits beim Schreiben im Kopf, ehe er den Altsaxophonisten und Professor Florian Trübsbach, den überragenden Pianisten Rainer Böhm und den ECHO Jazz Preisträger Henning Sieverts am Kontrabass und Cello für die Band angefragt hat. Die perfekte Harmonie des Quartetts überrascht also nicht, zumal sich alle vier seit mittlerweile 20 Jahren kennen und schätzen. Als zusätzliches Highlight erweckt die wunderbare Sängerin Fola Dada mit ihrer extrem wandlungsfähigen Stimme und ihrem einfühlsamen Gesang den „Shadowman“ zum Leben.

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