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DONAT FISCH

Donat Fisch zählt nach wie vor zu den bestgehüteten Geheimnissen des Schweizer Jazz. Er ist Saxofonist und Komponist, aber auch Biologe und wissenschaftlicher Zeichner, und wenn er durch die Natur streift, dann hat er einen Zeichenblock und ein Saxofon bei sich. Porträt eines Eigenbrötlers, der sich seinen Rhythmus nicht von Trends diktieren lässt.

Seit 1989 entwickelt er seine Musik konsequent im Trio. Seit Anfang dabei ist der Schlagzeuger Norbert Pfammatter, dem Fisch eine extrem schnelle Auffassungsgabe und Experimentierlust attestiert. Den Kontrabass-Part übernahm anderthalb Jahrzehnte lang Thomas Dürst. Auf ihn folgte Bänz Oester, der schnell seinen Platz im sehr demokratischen Triokonzept fand. Davon kann man sich auf der CD «Live im Bird’s Eye» (Unit) selber überzeugen, die vor zwei Jahren aufgenommen wurde und nun erscheint (die Fotografie auf dem Cover zeigt Fischköder, die Fisch selber hergestellt hat). Hin und wieder wird sein Trio zum Quartett erweitert; besonders aufregende Reibereien ergaben sich aus der Konfrontation mit dem unerschrockenen Bassklarinettisten Hans Koch. Für die Taufe des neuen Albums ( „Fisch im Trio live im Bird`s Eye“) stösst nun Andy Scherrer zum Trio: Da wird Fisch seinem ehemaligen Lehrer auf gleicher Augenhöhe begegnen – ein Gipfeltreffen zweier Saxofonisten, die ihre Virtuosität nie als Selbstzweck zelebrieren. Neben dem Trio unterhält Fisch ein asketisches Duo mit dem Schlagzeuger Christian Wolfarth. Als Sideman ist er in den Bands der Trompeter Peter Schärli und Martin Dahanukar aktiv.

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