LUDWIG HORNUNG
Ludwig Hornung, geboren 1986 in Bad Dürkheim, Rheinland-Pfalz, begann seine Ausbildung sechsjährig mit klassischen Klavierstunden und Schlagzeugunterricht, in den anschließenden Jahren folgten zweite und erste Preise bei „Jugend musiziert“ und „Jugend jazzt“, sowie 2001 die Gründung und Leitung der ersten eigenen Band, „Vapour Trail“, welche zahlreiche Auftritte absolvierte und im Rahmen eines solchen „Jugend jazzt“-Wettbewerbs (2004, auf Landesebene Baden-Württemberg) eine CD-Einspielung in den renommierten Ludwigsburger Bauer-Studios gewann.
Parallel dazu interessierte sich Ludwig Hornung für elektronische Musikstile wie Trip Hop, Hip Hop und Breakbeat und begann im Alter von 14 Jahren, Beats und Remixes mit DJs aus dem Rhein-Main-Gebiet zu produzieren, gastierte mit diesen bei Konzerten im süddeutschen Raum und war an der Entstehung des ersten Albums des Elektro-Duos „Third I Vision“ beteiligt, welches auch in Japan auf den Markt kam. Zwischen 2002 und 2006 arbeitete er außerdem mit der Varieté-Gruppe „Kabarettit“ (Bensheim a. d. Bergstraße), deren politisch-satirisches Programm er untermalte und begleitete. Von 2005 bis 2006 war Ludwig Hornung Mitglied des "Jugend Jazz Orchester Rheinland-Pfalz", mit dem er mehrere Konzert- und Auslands-Tourneen unternahm.
2006 begann er ein Studium als Diplommusiker im Bereich Jazz-Klavier an der Musikhochschule Stuttgart bei Prof. Paul Schwarz. Während dieser Zeit in Stuttgart war er Mitglied der Backingband „Soulfood International", mit der er namhafte Raggae-Musiker wie Rico Rodriguez, Derrick Morgan und Alton Ellis bei Konzerten, Festivals und Tourneen in ganz Europa begleitete. 2008 wechselte er dann an das Jazz Institut Berlin zu Prof. Wolfgang Köhler, Prof. David Friedman und Prof. Hubert Nuss, wo er im Juli 2011 sein Bachelor-Studium mit Bestnote abschloss. Parallel zum Jazz-Studium bekam Ludwig Hornung klassischen Klavierunterricht bei Prof. Susanne Grützmann.
Mit dem Dima Bondarev Quintett trat er beim Wettberwerb des Festivals „Jazz à Montauban“ in Frankreich auf, wo die Gruppe den ersten Preis gewann, einen zweiten Preis gab es auf dem „Jazz nad Odra“-Festival in Polen, Tourneen führten unter anderem auf das Festival „Jazz Bez“ in L‘viv (Ukraine), wo es zu einem gemeinsamen Fernsehauftritt mit dem Bandleader kam.
Weitere Festivals, auf denen Hornung auftrat, waren das „Jazzfestival Burghausen“, das „Umbria Jazz Festival“ in Perugia, die „Jazzopen Stuttgart“, „Kollektiv Nights“ und „X-Jazz-Festival“ in Berlin, „German Jazz Nights“ in Brüssel, „Jazz Festival Lyon“ und das „Jazznachwuchsfestival Leipzig“.
Seine Hauptaktivitäten in den letzten Jahren waren vor allem die Gründung zweier eigener Projekte: das akustische „Hornung Trio“ mit Phil Donkin am Bass und Bernd Oezsevim am Schlagzeug, dessen erste CD „Spieler“ im Sommer 2017 bei der renommierten Reihe „Jazz thing - Next Generation“ erschien, sowie die Combo „Triebwerk Hornung“, bestehend aus Saxophon, Schlagzeug und Fender Rhodes, zusammen mit Wanja Slavin und John Schröder (letzterer wurde 2019 abgelöst durch Oliver Steidle), die Debut-CD erschien im Winter 2016 bei dem schweizer Label Unit Records.
In beiden Bands werden ausschließlich Eigenkompositionen gespielt, da das Komponieren für Ludwig Hornung seit seiner Jugend einen großen Stellenwert einnimmt.
In Berlin organisierte er von 2012 bis 2018 eine wöchentliche Session („Bei Ernst“), zu dem leitete er 2018 eine eigene Konzert-Reihe im Jazzclub Donau115 („Hornung Sessions“), zu der er wechselnde Musiker der Berliner Jazz- und Avantgarde-Szene einlud.
2019 kam es zu einer CD-Aufnahme und zahlreichen Konzerten und Tourneen mit Tobias Meinhart und Kurt Rosenwinkel im mittel- und südeuropäischen Raum.
Er spielte und konzertierte unter anderem mit Wanja Slavin, Rudi Mahall, Kurt Rosenwinkel, Tobias Delius, Frank Gratkowski, Felix Wahnschaffe, Finn Wiesner, Uli Kempendorff, Malte Schiller, Ben Kraef, John Schröder, Tobias Backhaus, Sebastian Merk, Ivars Arutyunyan, Moritz Baumgärtner, Oliver Steidle, Fabian Arends, Phil Donkin, Andreas Lang, Josh Ginsburg, Marc Muellbauer, Jonas Westergaard, Ronny Graupe, Paulo Cardoso, Diego Pinera, Tony Lakatos, Peter Ehwald u. v. a.
Seine musikalischen Tätigkeiten führten ihn nach Frankreich, Dänemark, Italien, Portugal, Spanien, Schweden, Belgien, Tschechien, Russland, Polen, Bulgarien, Österreich, Süd-Korea, in die Schweiz, die Ukraine, die Niederlande, die Türkei und in die USA.
2017 sowie 2018 erhielt Ludwig Hornung ein Stipendium des Berliner Senats.
Parallel dazu interessierte sich Ludwig Hornung für elektronische Musikstile wie Trip Hop, Hip Hop und Breakbeat und begann im Alter von 14 Jahren, Beats und Remixes mit DJs aus dem Rhein-Main-Gebiet zu produzieren, gastierte mit diesen bei Konzerten im süddeutschen Raum und war an der Entstehung des ersten Albums des Elektro-Duos „Third I Vision“ beteiligt, welches auch in Japan auf den Markt kam. Zwischen 2002 und 2006 arbeitete er außerdem mit der Varieté-Gruppe „Kabarettit“ (Bensheim a. d. Bergstraße), deren politisch-satirisches Programm er untermalte und begleitete. Von 2005 bis 2006 war Ludwig Hornung Mitglied des "Jugend Jazz Orchester Rheinland-Pfalz", mit dem er mehrere Konzert- und Auslands-Tourneen unternahm.
2006 begann er ein Studium als Diplommusiker im Bereich Jazz-Klavier an der Musikhochschule Stuttgart bei Prof. Paul Schwarz. Während dieser Zeit in Stuttgart war er Mitglied der Backingband „Soulfood International", mit der er namhafte Raggae-Musiker wie Rico Rodriguez, Derrick Morgan und Alton Ellis bei Konzerten, Festivals und Tourneen in ganz Europa begleitete. 2008 wechselte er dann an das Jazz Institut Berlin zu Prof. Wolfgang Köhler, Prof. David Friedman und Prof. Hubert Nuss, wo er im Juli 2011 sein Bachelor-Studium mit Bestnote abschloss. Parallel zum Jazz-Studium bekam Ludwig Hornung klassischen Klavierunterricht bei Prof. Susanne Grützmann.
Mit dem Dima Bondarev Quintett trat er beim Wettberwerb des Festivals „Jazz à Montauban“ in Frankreich auf, wo die Gruppe den ersten Preis gewann, einen zweiten Preis gab es auf dem „Jazz nad Odra“-Festival in Polen, Tourneen führten unter anderem auf das Festival „Jazz Bez“ in L‘viv (Ukraine), wo es zu einem gemeinsamen Fernsehauftritt mit dem Bandleader kam.
Weitere Festivals, auf denen Hornung auftrat, waren das „Jazzfestival Burghausen“, das „Umbria Jazz Festival“ in Perugia, die „Jazzopen Stuttgart“, „Kollektiv Nights“ und „X-Jazz-Festival“ in Berlin, „German Jazz Nights“ in Brüssel, „Jazz Festival Lyon“ und das „Jazznachwuchsfestival Leipzig“.
Seine Hauptaktivitäten in den letzten Jahren waren vor allem die Gründung zweier eigener Projekte: das akustische „Hornung Trio“ mit Phil Donkin am Bass und Bernd Oezsevim am Schlagzeug, dessen erste CD „Spieler“ im Sommer 2017 bei der renommierten Reihe „Jazz thing - Next Generation“ erschien, sowie die Combo „Triebwerk Hornung“, bestehend aus Saxophon, Schlagzeug und Fender Rhodes, zusammen mit Wanja Slavin und John Schröder (letzterer wurde 2019 abgelöst durch Oliver Steidle), die Debut-CD erschien im Winter 2016 bei dem schweizer Label Unit Records.
In beiden Bands werden ausschließlich Eigenkompositionen gespielt, da das Komponieren für Ludwig Hornung seit seiner Jugend einen großen Stellenwert einnimmt.
In Berlin organisierte er von 2012 bis 2018 eine wöchentliche Session („Bei Ernst“), zu dem leitete er 2018 eine eigene Konzert-Reihe im Jazzclub Donau115 („Hornung Sessions“), zu der er wechselnde Musiker der Berliner Jazz- und Avantgarde-Szene einlud.
2019 kam es zu einer CD-Aufnahme und zahlreichen Konzerten und Tourneen mit Tobias Meinhart und Kurt Rosenwinkel im mittel- und südeuropäischen Raum.
Er spielte und konzertierte unter anderem mit Wanja Slavin, Rudi Mahall, Kurt Rosenwinkel, Tobias Delius, Frank Gratkowski, Felix Wahnschaffe, Finn Wiesner, Uli Kempendorff, Malte Schiller, Ben Kraef, John Schröder, Tobias Backhaus, Sebastian Merk, Ivars Arutyunyan, Moritz Baumgärtner, Oliver Steidle, Fabian Arends, Phil Donkin, Andreas Lang, Josh Ginsburg, Marc Muellbauer, Jonas Westergaard, Ronny Graupe, Paulo Cardoso, Diego Pinera, Tony Lakatos, Peter Ehwald u. v. a.
Seine musikalischen Tätigkeiten führten ihn nach Frankreich, Dänemark, Italien, Portugal, Spanien, Schweden, Belgien, Tschechien, Russland, Polen, Bulgarien, Österreich, Süd-Korea, in die Schweiz, die Ukraine, die Niederlande, die Türkei und in die USA.
2017 sowie 2018 erhielt Ludwig Hornung ein Stipendium des Berliner Senats.
RELEASES
Lineup
Ludwig Hornung - Klavier
Wanja Slavin - Saxophon
John Schröder - Schlagzeug
Wanja Slavin - Saxophon
John Schröder - Schlagzeug
Details
Catalogue Number
Recording Engineer
Mixing Engineer
Mastering Engineer
Album Duration
Genre
Jazz
Release Date
16.04.2026
Description
Wanja Slavin, John Schröder und Ludwig Hornung bilden das „Triebwerk“, dessen Bestreben es ist, stets ein hohes Maß an Energie, Abwechslungsreichtum und Dichte zu erreichen, was durch die intime Besetzung unterstützt, beziehungsweise forciert wird. Überbordende Passagen haben ebenso eine Daseinsberechtigung wie lyrische und fragile Momente; die Kommunikation untereinander steht über Allem. Stilistisch dem Jazz verschrieben, finden sich Elemente des Rock, des Drum and Bass sowie der Freien Musik zusammen zu einem homogenen Gemisch, das den Hörer mal fordert, mal einlullt, jedoch nie langweilt.
In John Schröder, längst einer der wichtigsten, versiertesten und einflußreichsten Musiker der deutschen Jazzszene, und Wanja Slavin, Innovator und festes Bestandteil des deutschen Jazzgeschehens, fand Initiator und Spiritus rector Ludwig Hornung die geeigneten Weggenossen, seine Klangvorstellungen umzusetzen.
In John Schröder, längst einer der wichtigsten, versiertesten und einflußreichsten Musiker der deutschen Jazzszene, und Wanja Slavin, Innovator und festes Bestandteil des deutschen Jazzgeschehens, fand Initiator und Spiritus rector Ludwig Hornung die geeigneten Weggenossen, seine Klangvorstellungen umzusetzen.