MATTHIAS SPILLMANN
Matthias Spillmann (*15.4.1975 in Niederhasli, ZH) wurde durch eine Miles Davis-Platte musikalisch infisziert. Neben Miles zählt er Kenny Dorham, Tom Harrell, Duke Ellington, Ludwig Van Beethoven, Modest Musorgsky, Gil Evans, Jimi Hendrix und Muddy Waters zu seinen frühen musikalischen Einflüssen. Mit neunzehn Jahren entschied er sich für eine professionelle Musikerlaufbahn. Es folgte ein Studium an der Swiss Jazz School, sowie Studien an der New School for Social Research in New York City. Zu seinen Lehrern zählen der belgische Trompeter Bert Joris, sowie Jimmy Owens, Richie Beirach und Reggie Workman.
Spillmann konzertierte mit Franco Ambrosetti, Bob Berg, Malcolm Braff, Randy Brecker, Dee Dee Bridgewater, Gary Burton, Peter Evans, Joe Lovano, Benny Golson, George Gruntz, Joe Haider, Sophie Hunger, Jojo Mayer, Bob Mintzer, Chris Potter, Tyshawn Sorey, Clark Terry, Gianluigi Trovesi, Nils Wogram und vielen anderen.
Mit seiner Band MATS-UP hat er bereits sechs Alben veröffentlicht und unzählige Konzerte gespielt. MATS-UP wurde u.a. für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik und den BMW World Jazz Award nominiert und hat beim ZKB Jazzpreis den 2. Preis erhalten, sowie den „Moods Blues & Jazz Award“ gewonnen.
Im Duo mit dem Kölner Pianisten Pablo Held spielt er Lieder aus aller Welt, mit der Space-Folk Combo „Grünes Blatt“ erfindet er ganz eigenständige Versionen rumänischer Volkslieder, als Mitglied des Lucerne Jazz Orchestra und Lauer Large ist er Teil von zwei der innovativsten Grossformationen Europas. Er tritt auch immer wieder als Gast mit interessanten Crossover-Projekten in Erscheinung, so z.B. als Komponist für das Ensemble für Neue Musik Zürich, als Solist mit Gianluigi Trovesis „BergHeim“ Projekt oder mit der Avantgarde Combo Steamboat Switzerland.
Spillmann unterricht an der Hochschule Luzern und ist Mitglied des Vorstands des Schweizerischen Musik Syndikats.
Spillmann konzertierte mit Franco Ambrosetti, Bob Berg, Malcolm Braff, Randy Brecker, Dee Dee Bridgewater, Gary Burton, Peter Evans, Joe Lovano, Benny Golson, George Gruntz, Joe Haider, Sophie Hunger, Jojo Mayer, Bob Mintzer, Chris Potter, Tyshawn Sorey, Clark Terry, Gianluigi Trovesi, Nils Wogram und vielen anderen.
Mit seiner Band MATS-UP hat er bereits sechs Alben veröffentlicht und unzählige Konzerte gespielt. MATS-UP wurde u.a. für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik und den BMW World Jazz Award nominiert und hat beim ZKB Jazzpreis den 2. Preis erhalten, sowie den „Moods Blues & Jazz Award“ gewonnen.
Im Duo mit dem Kölner Pianisten Pablo Held spielt er Lieder aus aller Welt, mit der Space-Folk Combo „Grünes Blatt“ erfindet er ganz eigenständige Versionen rumänischer Volkslieder, als Mitglied des Lucerne Jazz Orchestra und Lauer Large ist er Teil von zwei der innovativsten Grossformationen Europas. Er tritt auch immer wieder als Gast mit interessanten Crossover-Projekten in Erscheinung, so z.B. als Komponist für das Ensemble für Neue Musik Zürich, als Solist mit Gianluigi Trovesis „BergHeim“ Projekt oder mit der Avantgarde Combo Steamboat Switzerland.
Spillmann unterricht an der Hochschule Luzern und ist Mitglied des Vorstands des Schweizerischen Musik Syndikats.
RELEASES
Lineup
Reto Suhner - Saxophon, Flöte
Marc Méan - Klavier
Matthias Spillmann - Trompete, Flügelhorn, Perkussion
Raffaele Bossard - Kontrabass
Dominic Egli - Schlagzeug
Marc Méan - Klavier
Matthias Spillmann - Trompete, Flügelhorn, Perkussion
Raffaele Bossard - Kontrabass
Dominic Egli - Schlagzeug
Details
Catalogue Number
4979
Recording Engineer
Mixing Engineer
Mastering Engineer
Album Duration
Genre
Jazz
Release Date
16.04.2026
Description
For their latest album the band MATS-UP invited the South African singer Mbuso Khoza. Trumpet player Matthias Spillmann recorded the melodic ideas of the singer and worked them into compositions for his well-rehearsed band in a joint creative process. Some of the songs originate from the traditional Zulu song heritage, which Mbuso Khoza knows and has explored like no other. Other pieces are the result of an improvisational approach to Spillmann's openly composed material. The two met at the Makanda (formerly Grahamstown) Jazz Festival. "Mbuso's voice is absolutely unique and incredibly versatile. His melodic inventiveness, his ability to tell stories musically, is endless. However, his virtuosity is never an end in itself. Everything he sings seems as if he had just invented it; completely natural. At the same time, he has a strong connection to the vocal tradition of his native Kwa-Zulu-Natal. When I first heard this way of singing as a teenager, I was immediately attracted to it. Since I have been intensively involved with South African music for quite some time, our collaboration immediately felt very familiar, despite our different backgrounds."
For their latest album the band MATS-UP invited the South African singer Mbuso Khoza. Trumpet player Matthias Spillmann recorded the melodic ideas of the singer and worked them into compositions for his well-rehearsed band in a joint creative process. Some of the songs originate from the traditional Zulu song heritage, which Mbuso Khoza knows and has explored like no other. Other pieces are the result of an improvisational approach to Spillmann's openly composed material. The two met at the Makanda (formerly Grahamstown) Jazz Festival. "Mbuso's voice is absolutely unique and incredibly versatile. His melodic inventiveness, his ability to tell stories musically, is endless. However, his virtuosity is never an end in itself. Everything he sings seems as if he had just invented it; completely natural. At the same time, he has a strong connection to the vocal tradition of his native Kwa-Zulu-Natal. When I first heard this way of singing as a teenager, I was immediately attracted to it. Since I've been deeply involved with South African music for quite some time, our collaboration immediately felt very familiar, despite our different backgrounds."
The music of "MATS-UP" combines the richness of sound of a chamber ensemble with spontaneous interaction. Energetic rhythms of jazz and African origin merge in the melodious compositions of trumpeter Matthias Spillmann to a very unique and fascinating sound language. Thanks to years of intensive playing together, the band has meanwhile developed an extraordinary unity and responsiveness. With unparalleled team spirit and complete dedication, the five musicians celebrate the adventure of improvisation.
The music of "MATS-UP" combines the richness of sound of a chamber ensemble with spontaneous interaction. Energetic rhythms of jazz and African origin merge in the melodious compositions of trumpeter Matthias Spillmann to a very unique and fascinating sound language. Thanks to years of intensive playing together, the band has meanwhile developed an extraordinary unity and responsiveness. With unparalleled team spirit and complete dedication, the five musicians celebrate the adventure of improvisation.
Für ihr neustes Album hat die Band MATS-UP den Südafrikanischen Sänger Mbuso Khoza eingeladen. Trompeter Matthias Spillmann hat dafür die melodischen Ideen des Sängers aufgenommen und in einem gemeinsamen kreativen Prozess zu Kompositionen für seine bestens eingespielte Band verarbeitet. Einige der Lieder stammen aus dem traditionellen Liedgut der Zulu, welches Mbuso Khoza wie kein zweiter kennt und erforscht hat. Andere Stücke sind das Resultat eines improvisatorischen Umgangs mit offen komponiertem Material Spillmanns. Die beiden haben sich am Jazzfestival Makanda (vormals Grahamstown) kennengelernt. „Mbusos Stimme ist absolut einzigartig und unglaublich vielseitig. Seine melodische Erfindungsgabe, seine Fähigkeit, musikalisch Geschichten zu erzählen, ist unendlich. Seine Virtuosität ist jedoch nie Selbstzweck. Alles, was er singt, wirkt, als ob er es eben erfunden hätte; vollkommen natürlich. Gleichzeitig hat er einen starken Bezug zur vokalen Tradition seiner Heimat Kwa-Zulu-Natal. Als ich diese Art zu singen als Jugendlicher zum ersten Mal hörte, fühlte ich mich unmittelbar davon angezogen. Da ich mich schon seit längerem intensiv mit südafrikanischer Musik beschäftige fühlte sich unsere Zusammenarbeit trotz unserer unterschiedlichen Herkunft gleich sehr vertraut an.“
Für ihr neustes Album hat die Band MATS-UP den Südafrikanischen Sänger Mbuso Khoza eingeladen. Trompeter Matthias Spillmann hat dafür die melodischen Ideen des Sängers aufgenommen und in einem gemeinsamen kreativen Prozess zu Kompositionen für seine bestens eingespielte Band verarbeitet. Einige der Lieder stammen aus dem traditionellen Liedgut der Zulu, welches Mbuso Khoza wie kein zweiter kennt und erforscht hat. Andere Stücke sind das Resultat eines improvisatorischen Umgangs mit offen komponiertem Material Spillmanns. Die beiden haben sich am Jazzfestival Makanda (vormals Grahamstown) kennengelernt. „Mbusos Stimme ist absolut einzigartig und unglaublich vielseitig. Seine melodische Erfindungsgabe, seine Fähigkeit, musikalisch Geschichten zu erzählen, ist unendlich. Seine Virtuosität ist jedoch nie Selbstzweck. Alles, was er singt, wirkt, als ob er es eben erfunden hätte; vollkommen natürlich. Gleichzeitig hat er einen starken Bezug zur vokalen Tradition seiner Heimat Kwa-Zulu-Natal. Als ich diese Art zu singen als Jugendlicher zum ersten Mal hörte, fühlte ich mich unmittelbar davon angezogen. Da ich mich schon seit längerem intensiv mit südafrikanischer Musik beschäftige fühlte sich unsere Zusammenarbeit trotz unserer unterschiedlichen Herkunft gleich sehr vertraut an.“
Die Musik von «MATS-UP» vereint den Klangreichtum eines Kammermusikensembles mit spontaner Interaktion. Energiegeladene Rhythmen des Jazz und afrikanischer Herkunft verschmelzen in den melodiösen Kompositionen des Trompeters Matthias Spillmann zu einer sehr eigenständigen und faszinierenden Klangsprache. Dank jahrelangem intensivem Zusammenspiel hat die Band mittlerweile eine ausserordentliche Geschlossenheit und Reaktionsschnelligkeit entwickelt. Mit beispiellosem Teamgeist und vollster Hingabe zelebrieren die fünf Musiker das Abenteuer Improvisation.
Die Musik von «MATS-UP» vereint den Klangreichtum eines Kammermusikensembles mit spontaner Interaktion. Energiegeladene Rhythmen des Jazz und afrikanischer Herkunft verschmelzen in den melodiösen Kompositionen des Trompeters Matthias Spillmann zu einer sehr eigenständigen und faszinierenden Klangsprache. Dank jahrelangem intensivem Zusammenspiel hat die Band mittlerweile eine ausserordentliche Geschlossenheit und Reaktionsschnelligkeit entwickelt. Mit beispiellosem Teamgeist und vollster Hingabe zelebrieren die fünf Musiker das Abenteuer Improvisation.
Lineup
Matthias Spillmann – Trompete, Flügelhorn
Reto Suhner – Altoaxophone, Altflöte
Marc Méan – Virtual Piano
Raffaele Bossard – Bass
Dominic Egli – Schlagzeug
Gast:
Mathias Küenzli – Perkussion, Schlagzeug
Reto Suhner – Altoaxophone, Altflöte
Marc Méan – Virtual Piano
Raffaele Bossard – Bass
Dominic Egli – Schlagzeug
Gast:
Mathias Küenzli – Perkussion, Schlagzeug
Details
Catalogue Number
Recording Engineer
Mixing Engineer
Mastering Engineer
Album Duration
Genre
Jazz
Release Date
16.04.2026
Description
Auf ihrem neuen Album „The Nature Of The Blues“ erschafft die Band MATS-UP eine radikal neue Klangwelt, die zugleich rätselhaft und vertraut klingt. Ausgangspunkt für die Kompositionen ist die Naturtonreihe die wir von den ältesten Musiktraditionen, wie dem Obertongesang oder dem Alphorn her kennen. In einem jahrelangen Prozess, in dem jeder der fünf Musiker sein Instrument sozusagen von Grund auf neu gelernt hatte, wurde dieses Klangreservoir für die Improvisation nutzbar gemacht. Kaum zufällig stossen die Musiker dabei auf die tiefsten Wurzeln der „Jazz“ genannten Musik: Den Groove als Ausdruck kollektiver Energie und den Blues als Ausdruck der Individualität.