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Mr. Vertigo

Mr. Vertigo is modern power groove music with the smartness of jazz, the melancholy of indie rock and the lightness of pop. Two drummers deliver the rhythm carpet, sometimes in unison, sometimes closely interlocked, on which Ursus Bachthaler develops his screamingly expressive, then again gently poetic solos, depending on the song, grounded by an agile, warm bass that holds the music together. Ursus Bachthaler dedicated his compositions to musicians who have accompanied and influenced him over the past decade. And so the spirit of Bon Iver, Me'Shell Nedegeocello, John Scofield, Kurt Rosenwinkel, Nir Felder and Scott Henderson wafts through this absolutely unmistakably original music.
Mr. Vertigo ist moderne Power-Groovemusik mit der Smartness des Jazz, der Melancholie des Indie-Rocks und der Leichtigkeit des Pops. Zwei Schlagzeuger liefern mal unisono, mal dicht verzahnt den Rhythmus-Teppich, auf dem Ursus Bachthaler seine je nach Song schreiend expressiven, dann wieder sanft poetischen Solos entwickelt, grundiert von einem agilen, warmen Bass, der die Musik zusammenhält. Ursus Bachthaler hat seine Kompositionen Musiker:innen gewidmet, die ihn im letzten Jahrzehnt begleitet und beeinflusst haben. Und so weht der Geist von Bon Iver, Me'Shell Nedegeocello, John Scofield, Kurt Rosenwinkel, Nir Felder und John Scofield durch diese absolut unverkennbar eigenständige Musik.

RELEASES

23 Meditations

Mr Vertigo 23 Meditations jpg
Mr Vertigo 23 Meditations Back jpg

Lineup

Mr.Vertigo

Ursus Bachthaler stratocaster&pedals
Marco Maria Nenniger bass
Thomas Bauser fender-rhodes&moog
Florian Haas drums&pads
Daniel Mudrack drums

Details

Catalogue Number

UTR 5183

Recording Engineer

Daniel Mudrack

Mixing Engineer

Daniel Mudrack

Mastering Engineer

Michael Schwabe

Album Duration

Genre

Jazz

Release Date

12.12.2024

Description

Mr.Vertigo “23 Meditations“

Hallo Musikfans, hier Ursus.

Vier Jahre sind vergangen seit dem Release von Mr.Vertigo’s Erstling „Hope - against better judgement“. Unser kleiner blauer Planet verändert sich rasant hin zu einem immer dysfunktionaler werdenden Ort, in dem unsere Spezies die traurige Rolle des rastlosen, getriebenen Brandbeschleunigers spielt. Welcome to the sixth mass extinction! War die Tonlage, der Grundsound des „Hope - against better judgement“ Albums eher melancholisch dunkel, oft wild, manchmal aber auch zärtlich sich gegen das drohende Unheil auflehnend, ist das Folgealbum „23 Meditations“ trotz der stetig schwindenden Hoffnung gesamthaft etwas fröhlicher und stilistisch (noch) bunter geworden. Geblieben ist der Wille, musikalische Geschichten in Form von kunstvoll arrangierten Songs zu erzählen, ohne dass dabei die langen Solobögen, die gemeinsam im Moment gestalteten musikalischen Reisen zu kurz kommen. Und gleich geblieben ist auch das dichte, vibrierende Zusammenspiel unserer zwei Schlagzeuger Daniel Mudrack und Florian „FloW“ Haas mit unserem Bassisten Marco Maria Nenniger. Neu dazugekommen ist mit Thomas Bauser ein alter Freund und musikalischer Weggefährte von mir, der einige inspiriert abhebende Fender Rhodes - und Moog Solos beisteuert und damit den Sound des Albums massgeblich beeinflusst. Das neue Album haben wir in zwei lockeren Sessions im Sommer 2024 in Sandhausen eingespielt und es lebt von einem ungezwungenen, freien Jamcharakter, in dem wir nicht die musikalische Perfektion, sondern das spontane Zusammenspiel im Moment feiern.

„Meditationen über das Leben im Augenblick, ernst, konzentriert, von schwebender Tiefe.“ – Maxi Broecking // Concerto März 2025

„Trauer, Sehnsucht und pulsierendes Leben gehören in die Parabel des Lebens vonMr. Vertigo, sowohl im Roman von Paul Auster als auch in der Musik von Ursus Bachthaler.“ – Angela Ballhorn // Jazzthetik März 2025
Mr.Vertigo “23 Meditations“

Hallo Musikfans, hier Ursus.

Vier Jahre sind vergangen seit dem Release von Mr.Vertigo’s Erstling „Hope - against better judgement“. Unser kleiner blauer Planet verändert sich rasant hin zu einem immer dysfunktionaler werdenden Ort, in dem unsere Spezies die traurige Rolle des rastlosen, getriebenen Brandbeschleunigers spielt. Welcome to the sixth mass extinction! War die Tonlage, der Grundsound des „Hope - against better judgement“ Albums eher melancholisch dunkel, oft wild, manchmal aber auch zärtlich sich gegen das drohende Unheil auflehnend, ist das Folgealbum „23 Meditations“ trotz der stetig schwindenden Hoffnung gesamthaft etwas fröhlicher und stilistisch (noch) bunter geworden. Geblieben ist der Wille, musikalische Geschichten in Form von kunstvoll arrangierten Songs zu erzählen, ohne dass dabei die langen Solobögen, die gemeinsam im Moment gestalteten musikalischen Reisen zu kurz kommen. Und gleich geblieben ist auch das dichte, vibrierende Zusammenspiel unserer zwei Schlagzeuger Daniel Mudrack und Florian „FloW“ Haas mit unserem Bassisten Marco Maria Nenniger. Neu dazugekommen ist mit Thomas Bauser ein alter Freund und musikalischer Weggefährte von mir, der einige inspiriert abhebende Fender Rhodes - und Moog Solos beisteuert und damit den Sound des Albums massgeblich beeinflusst. Das neue Album haben wir in zwei lockeren Sessions im Sommer 2024 in Sandhausen eingespielt und es lebt von einem ungezwungenen, freien Jamcharakter, in dem wir nicht die musikalische Perfektion, sondern das spontane Zusammenspiel im Moment feiern.

„Tranquility and Placidity“ ist ein poppig fröhlicher Opener der neuen Scheibe. Die zwei Drummer Daniel Mudrack und Florian Haas bringen diesen lockeren 7/8-Groove zusammen mit dem erdigen Bass von Marco Maria Nenniger zum bouncen, darüber spielen Gitarre und Fender Rhodes ein luftiges Unisonothema - es kommt einem die französische Riviera in den Sinn und plötzlich liegt Meeresrauschen und ein Hauch von „Air“ in der Luft. Wie auf dem letzten Album hat Daniel Mudrack auch auf „23 Meditations“ wieder zwei Kompositionen beigesteuert. Sie kommen leichter und optimistischer daher und hellen durch ihren Vibe den Sound des neuen Albums auf. Der zweite Song mit dem Titel „Flow Beatz“ ist eine kompositorische Zusammenarbeit von Florian Haas und mir. Florian Haas hat in der Corona Zeit begonnen, in seinem Proberaum kurze Videos aufzunehmen, in denen er moderne, selbstkomponierte Schlagzeug-Grooves präsentiert, oft zu einem von ihm eingespielten Synth-Sample. Diese Videos gingen schon bald viral und inspirieren seither Dj’s wie Musiker gleichermassen. Als ich eines verregneten Nachmittags auf den diversen Social Media Kanälen herumgestreunt bin, bin ich auf einen Groove von Flo gestossen, der mich besonders inspiriert hat. Ich habe ihn in eine Form gebracht und eine Bridge dazu geschrieben und daraus wurde wohl der am modernsten klingende Song dieses Albums. Für mich persönlich sind „23 Meditations“ und „To Bon“ weitere Highlights des Albums. „23 Meditations“ entstand im Jahr 2023 in einer Zeit, in der eine grosse Liebe von mir durch einen Hirntumor dahingerafft wurde. In den Monaten des Abschieds habe ich viel über das Sterben und unsere kurze Zeit auf diesem Planeten nachgesinnt und dazu oft die Musik von Bon Iver gehört. Und immer wieder bin ich auf den Song „Holocene“ zurückgekommen. Das Gitarrenpicking und der meditative Klang von „23 Meditations“ gehen bestimmt auf den starken Einfluss von Bon Ivers Musik zurück. Was den Song weiterhin speziell macht, ist seine Gliederung in drei musikalisch sehr verschieden eingefärbte Teile: der erste Teil, das Thema, ist eine stille, versöhnliche Meditation über das Sterben, über unsere Vergänglichkeit und das Abschiednehmen. Diese wird unterbrochen von einem frei improvisierten Rhodes-Zwischenteil, in dem unser Pianist und Keyboarder Thomas Bauser seine Vertrautheit mit der bachschen Fuge unter Beweis stellt ;) Der dritte Teil ist dann epischer Indierock-Jazz, der Trauer, Wut und Hoffnung in einer starken Bandperformance bündelt. Und „To Bon“ ist meine Hommage an ebendiesen Bon Iver aka Justin Vernon. Auch dieser Song nimmt einem auf eine lange Reise mit und ist in vier sich stark unterscheidende Teile gegliedert: einem sanften, verträumten Thema folgt ein frei improvisierter, modaler B-Teil, der on cue in einen auf kleiner Flamme köchelnden, immer hymnischer werdenden Vamp im C-Teil mündet. Nach der Klimax gibt es inspirierte Solobeiträge von E-Bass und Stratocaster über die Harmonieen des Themas. A real trip! Nehmt euch ein wenig Zeit and take a ride with us.

Aloha, euer Ursus

Hope - against better judgement

Mr Vertigo Hope Against Better Judgement Cover jpg
Mr Vertigo Hope Against Better Judgement Backcover jpg

Lineup

- Ursus Bachthaler stratocaster&pedals
- Marco Maria Nenniger bass&pedals
- Daniel Mudrack drums&rhodes&pedals&voice&mixing&producing
- Florian „FloW“ Haas drums

Details

Catalogue Number

UTR 5110

Recording Engineer

Mixing Engineer

Daniel Mudrack Schallraum Studio, Sandhausen

Mastering Engineer

Daniel Mudrack Schallraum Studio, Sandhausen

Album Duration

Genre

Jazz

Release Date

05.05.2023

Description

Mr. Vertigo is modern power groove music with the smartness of jazz, the melancholy of indie rock and the lightness of pop. Two drummers deliver the rhythm carpet, sometimes in unison, sometimes closely interlocked, on which Ursus Bachthaler develops his screamingly expressive, then again gently poetic solos, depending on the song, grounded by an agile, warm bass that holds the music together. Ursus Bachthaler dedicated his compositions to musicians who have accompanied and influenced him over the past decade. And so the spirit of Bon Iver, Me'Shell Nedegeocello, John Scofield, Kurt Rosenwinkel, Nir Felder and Scott Henderson wafts through this absolutely unmistakably original music.

Harald Haerter: With "Playful Tradition", Ursus Bachthaler has presented us with a very mature, swinging recording on which he delights us with his springy playing and his very own phrasing, a warm Stratocaster jazz sound and clever, unpretentious arrangements of standards that are audibly close to his heart has. His own compositions on "Playful Tradition" have what it takes to become new standards themselves. Only six months later he surprises us with his new project Mr.Vertigo, in which he dedicates a composition to each of the great musicians of our time who have had a lasting influence on him. A different, modern sound characterizes this record, which seems to be made of one piece and on which his Stratocaster sounds harder, more demanding and more angry, although he lets his lyrical phrasing shine through again and again. For me the most exciting jazz guitarist in Switzerland at the moment.
Mr. Vertigo ist moderne Power-Groovemusik mit der Smartness des Jazz, der Melancholie des Indie-Rocks und der Leichtigkeit des Pops. Zwei Schlagzeuger liefern mal unisono, mal dicht verzahnt den Rhythmus-Teppich, auf dem Ursus Bachthaler seine je nach Song schreiend expressiven, dann wieder sanft poetischen Solos entwickelt, grundiert von einem agilen, warmen Bass, der die Musik zusammenhält. Ursus Bachthaler hat seine Kompositionen Musiker:innen gewidmet, die ihn im letzten Jahrzehnt begleitet und beeinflusst haben. Und so weht der Geist von Bon Iver, Me'Shell Nedegeocello, John Scofield, Kurt Rosenwinkel, Nir Felder und John Scofield durch diese absolut unverkennbar eigenständige Musik.

Harald Haerter: Ursus Bachthaler hat uns mit „Playful Tradition“ eine sehr reife, swingende Aufnahme vorgelegt, auf der er uns mit seinem federnden Spiel und ureigenem Phrasing, einem warmen Stratocaster-Jazzklang und klugen, unprätentiösen Arrangements von ihm hörbar am Herzen liegenden Standards beglückt hat. Seine Eigenkompositionen auf „Playful Tradition“ haben das Zeug, selbst zu neuen Standards zu werden. Nur ein halbes Jahr später überrascht er uns jetzt mit seinem neuen Projekt Mr.Vertigo, in dem er grossen Musiker:innen unserer Zeit, die ihn nachhaltig inspiriert und beeinflusst haben, jeweils eine Komposition widmet. Ein anderes, modernes Klangbild macht diese Platte aus, die wie aus einem Guss erscheint und auf der seine Stratocaster härter, fordernder und wütender klingt, obwohl er auch hier sein lyrisches Phrasing immer wieder durchscheinen lässt. Für mich der spannendste Jazzgitarrist der Schweiz im Moment.

„Der Baseler Gitarrist Ursus Bachthaler spielt mit seinem Quintett Mr.Vertigo auf „23 Meditations“ (Unit/Membran) eine im wahrsten Wortsinn schwindelerregende Musik zwischen einem avancierten Pop ohne Worte und einer episch improvisierten Klangkunst.” – Martin Laurentius // Jazzthing

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