unit records

REINHOLD SCHMÖLZER

Reinhold Schmölzer wurde im November 1983 geboren. Aufgewachsen in Radenthein, begann seine musikalische Ausbildung an der Musikschule Spittal an der Drau, wo er erste Erfahrungen in symphonischen Streich- und Blasorchestern, Bigbands und kleineren klassischen sowie Jazz-Formationen sammeln konnte. Durch seine damaligen Lehrer wurde das Interesse für Musik geweckt, woraufhin er sich in seine Jazz Studien in Klagenfurt (Kärntner Landeskonservatorium), Graz (Kunstuniversität Graz) und Berlin (Jazzinstitute Berlin) vertiefte.

​Er tourte durch Europa und begleitete Studioproduktionen bzw. Live Auftritte mit Künstlern und Formationen wie David David Helbock Trio, Ed Partyka Jazz Orchestra, Jacob Karlzon, Julian Argüelles, Michael Erian, Morten Ramsbøl, Rob Bargad, Jaka Kopac, Wayne Darling, Aarhus Jazz Orchestra feat. Dave Liebman, NDR-Big Band, Graz Composers Orchestra, Nina „Fiva“ Sonnenberg, Jazzwerkstatt Graz Composers Ensemble, Jazz Orchester Regensburg, Oliver Kent, Don Menza, Malte Schiller, Bastian Stein, Tonc Feinig, Berndt Luef, Lungau Big Band, Jure Pukl, Primus Sitter, Andreas Tausch 4tet, Daniel Nösig, Karen Asatrian, Àngela Tröndle & Mosaik, Ewald Oberleitner, Lucerne Jazz Orchestra, „Metropole Orchestra Arranger Workshop 2013“ (cond.Vince Mendoza,feat.Richard Bona) und vielen anderen.

​Als Komponist und Arrangeur arbeitete er mit der „Hessischen Rundfunk Big Band“ (Deutschland), KELAG Bigband (Österreich), „HGM Jazz Orkestar Zagreb“ (Kroatien), Kammerorchester Ensemble Prisma (Österreich), RTV Bigband Ljubljana (Slowenien) zusammen.

​2002 wurde er zum “1st Austrian Drums & Percussion-Youth-Contest 2002” (Feldkirch/Vbg.) eingeladen, wo er in der Kategorie Solo-Drums den 1.Preis errang. Im selben Jahr erhielt er das Stipendium “L’Encourangement 2002“ des Kiwanis Club Spittal/Drau. 2006 wurde Reinhold Schmölzer ein Förderstipendium der „Universität für Musik & darstellende Kunst Graz“ (KUG) zuerkannt, welches ihm einen Aufenthalt in New York City ermöglichte. 2012 wurde sein Arrangement von „Lotus Flower“ (Radiohead) bei den „DOWNBEAT Student Music Awards“ ausgezeichnet. Dieses Arrangement ist auch auf seinem Debut Album „Miraculous Loss Of Signal“ zu finden, welches er im November 2012 bei UNIT Records veröffentlichte. Reinhold erhielt außerdem den "Förderungspreis für Musik 2014" (Land Kärnten) und den "Outstanding Artist Award 2017" (Bundeskanzleramt Österreich).

Im Februar 2013 wurde Reinhold zum „Metropole Orchestra Arrangers Workshop“ (NL) eingeladen, der von Vince Mendoza geleitet wurde. Dabei hatte er die Gelegenheit einen Song des Gastsolisten Richard Bona zu arrangieren.

Im Oktober 2016 folgte das zweite „orchest•ra•conteur“ Album („Aerial Image“) auf UNIT Records.

RELEASES

REINHOLD SCHMÖLZER - AERIAL IMAGE

Unit UTR4719 Cover jpg

Lineup

Johannes Berauer - Dirigat
Charlotte Greve - Alt-/Sopransaxophon, Klarinette, , Flöte
Clemens Salesny - Altsaxophon, Klarinette
Uli Kempendorff - Tenor-/Sopransaxophon, Klarinette
Malte Schillern - Tenorsaxophon, Klarinette, Bassklarinette, Flöte
Tini Thomse - Baritonsaxophon, Bassklarientte, Tubax
Bernhard Nolf - Leadtrompete, Flügelhorn
Benny Brown - Trompete, Flügelhorn
Florian Menzel - Trompete, Flügelhorn
Martin Eberle - Trompete, Flügelhorn
Johannes Böhmer - Trompete, Flügelhorn
Simon Harrer - Posaune
Phil Yaeger - Trompete, Flügelhorn
Lukas Wyss - Trompete, Flügelhorn
Jan Schreiner - Bassposaune, Tuba
Raphael Meinhart - Vibraphon (+electronics), Glockenspiel, Perkussion
Andreas Waelti - E-Bass
Manuel Schmiedel - Klavier, Fender Rhodes
Reinhold Schmölzer - Komposition, Arrangement, Schlagzeug, Perkussion, Dirigat, Produktion

Details

Catalogue Number

Recording Engineer

Mixing Engineer

Mastering Engineer

Album Duration

Genre

Jazz

Release Date

16.04.2026

Description

„Aerial Image“, also „flüchtiges Bild“, ist mehr als nur ein Titel – es ist auch Programm. So flüchtig, wie die Bilder, die an einem Zugfenster vorbei rasen, erzeugen Reinhold Schmölzers Stücke Bilder im Kopf, die zum Nachdenken, zum Erinnern nicht nur anregen, sondern nahezu zwingen. Wie eine Welle, die immer wieder kehrt und doch nie die gleiche Form hat, bewegen sich auch Reinhold Schmölzers Kompositionen immer weiter. Er hat – obwohl er noch zu den jungen Komponisten zählt – seinen persönlichen Stil gefunden. Er ist – und das haben ihm nicht nur internationale Preise und Kompositions-/Arrangementaufträge namhafter Orchester sondern auch diverse Fachjournalisten attestiert – ein Meister im Aufbau komplexer Themen, die rhythmisch überraschen und auch durch mit raffinierten Harmonien unterlegten schier unendlichen Melodiebögen überzeugen. Er hat es geschafft, die Pfade, auf die ihn Mentoren wie Ed Partyka, John Hollenbeck oder David Friedman gebracht haben, zu seinen eigenen Wegen auszubauen. Dazu verwendet er auch eine etwas erweiterte Klangpalette. Neben dem traditionellen Big-Band-Sound bereichert er auf dieser CD auch die klanglichen Möglichkeiten durch den Einsatz eines Tubax, von diversen Perkussionsinstrumenten oder auch einem mit elektronischen Effekten gekoppelten Vibraphon.