STEFFEN WEBER
Steffen Weber wurde am 04.06.1975 in Mosbach geboren und studierte von 1995-1999 Jazz- und Popularmusik an der Staatlichen Musikhochschule Mannheim. Er ist an der Musikhochschule in Mainz Saxophondozent.
Seit der Studienzeit existiert die mehrfach ausgezeichnete Band L14,16, die den “24th Jazz Hoeilaart international Belgium” Jazz Contest gewann. Die ersten beiden CDs von L14,16 erhielten den „Preis der deutschen Schallplattenkritik“.
Es entstanden weitere Aufnahmen mit eigenen Projekten als auch mit Produktionen an denen er als Sideman mitwirkte. Unter anderem machte er Aufnahmen mit Branford Marsalis, Kurt Rosenwinkel, Chris Potter, Greg Osby, Joe Lovano, Joey de Francesco, Jeff Hamilton, Sammy Nestico und Randy Brecker.
Steffen Weber spielte auf dem North Sea Jazz Festival (Niederlande), Montreux Jazz Festival, Umbria Jazz Festival, Rennes und Paris, London Jazz Festival, Jazz House Kopenhagen, Montreal Jazz Festival, Instanbul Jazz Festival, Jazzfestival Kecskemét (Ungarn), Jazz Baltica (Deutschland).
Im Jahre 2005 gewann er den Jazzpreis der Stadt Worms. Mit dem Quintett L14,16 ist er Gewinner des renommierten internationalen Jazz-Wettbewerbs in Hoeilaart (Belgien) und als Mitglied des Felix Fromm Sextetts gewann er den ersten Preis beim internationalen Jazzcontest in Getxo. 2009 wurde er Stipendiat der Kunststiftung Baden-Württemberg.
Von 2008 bis Anfang 2012 war er festes Mitglied der SWR Big Band. Seit 2012 ist er Mitglied der HR Big Band.
Seit der Studienzeit existiert die mehrfach ausgezeichnete Band L14,16, die den “24th Jazz Hoeilaart international Belgium” Jazz Contest gewann. Die ersten beiden CDs von L14,16 erhielten den „Preis der deutschen Schallplattenkritik“.
Es entstanden weitere Aufnahmen mit eigenen Projekten als auch mit Produktionen an denen er als Sideman mitwirkte. Unter anderem machte er Aufnahmen mit Branford Marsalis, Kurt Rosenwinkel, Chris Potter, Greg Osby, Joe Lovano, Joey de Francesco, Jeff Hamilton, Sammy Nestico und Randy Brecker.
Steffen Weber spielte auf dem North Sea Jazz Festival (Niederlande), Montreux Jazz Festival, Umbria Jazz Festival, Rennes und Paris, London Jazz Festival, Jazz House Kopenhagen, Montreal Jazz Festival, Instanbul Jazz Festival, Jazzfestival Kecskemét (Ungarn), Jazz Baltica (Deutschland).
Im Jahre 2005 gewann er den Jazzpreis der Stadt Worms. Mit dem Quintett L14,16 ist er Gewinner des renommierten internationalen Jazz-Wettbewerbs in Hoeilaart (Belgien) und als Mitglied des Felix Fromm Sextetts gewann er den ersten Preis beim internationalen Jazzcontest in Getxo. 2009 wurde er Stipendiat der Kunststiftung Baden-Württemberg.
Von 2008 bis Anfang 2012 war er festes Mitglied der SWR Big Band. Seit 2012 ist er Mitglied der HR Big Band.
RELEASES
Lineup
Steffen Weber - Saxophon
Sebastian Sternal - Klavier
Christian Jaksjø - Posaune
Arne Huber - Bass
Axel Pape - Schlagzeug
Sebastian Sternal - Klavier
Christian Jaksjø - Posaune
Arne Huber - Bass
Axel Pape - Schlagzeug
Details
Catalogue Number
Recording Engineer
Mixing Engineer
Mastering Engineer
Album Duration
Genre
Jazz
Release Date
10.03.2026
Description
Steffen Weber und sein Quintett pflegen einen warmen und einladenden Sound. Auf der neuen CD „Sideline“ und im Konzert als Quartett mit dem Pianisten Sebastian Stenal, dem Bassisten Arne Huber und dem Schlagzeuger Axel Pape unterstreicht dieser Klang den Charakter der Kompositionen des Saxophonisten Weber. Ob nun „Skogafoss“, das die Quirligkeit eines Wasserfalls illustriert, oder „The Tempest“, das die gebremste Wucht eines „sanften“ Sturms beschreibt, die Kompositionen Webers haben in der Tradition des modernen Jazz mit einer unverwechselbaren Expression ihren Niederschlag gefunden. Soundprägend ist sein singendes Spiel auf dem Tenorsaxophon.
Im Konzert des Jazzforums an der Mainzer Musikhochschule zeigte Weber seine Liebe zu schwebenden und sanften Ausklängen, nachdem die Stücke selbst drängend und treibend bis an die Grenzen des Crescendo gehen - wie in „Zosia“ vor dem sanften und hellen sowie transparenten Schlussteil der Komposition die er vor Jahren seiner kleinen Nichte gewidmet hat. Der von Coltrane beeinflusste Saxophonist brilliert aber auch mit ekstatisch überblasenen High-Notes wie in „Mellow Yellow“ oder getragen und hymnisch wie in seinem Arrangement des „Badnerliedes“. Jedenfalls, so erzählt Weber schmunzelnd dem Publikum, hätten selbst Sachverständige die Hymne seiner Badener Heimat nicht wiedererkannt.
Sebastian Sternal, Professor an der Musikhochschule, serviert perlende und sperrige Läufe, in „Soapbox Derby“ Notentrauben und Triller, in anderen Stücken auch mal ökonomisch eingesetzte Blockakkorde oder hingetupfte Single-Notes. Arne Huber, ein langjähriger Gefährte Webers, stützt das Quartett mit straight laufenden Linien wie in „The Tempest“, gefällt in seinen Soli mit reizvollen, harmonisch abwechslungsreichen Läufen. Schlagzeuger Axel Pape, wie Weber Dozent an der Hochschule, legt einfühlsam mal mit treibend mit vielschichtigem und dennoch präzisem Spiel oder luftig und zart mit den Besen die rhythmische Basis. Seine Soli zeugen von exzellenter Technik und Musikalität.
Weber fasziniert nach eigenen Worten am Jazz vor allem die Freiheit zu improvisieren und damit spontan zu entscheiden, was er spielt, wie er es spielt und mit welchem Feeling, welchem Ausdruck er das Gespielte interpretiert. Die Partner entfalten diese Musizierweise, die immer in einen modernen, aber an der Tradition orientierten Jazz mündet, zu zeitloser Schönheit. Weber hat offensichtlich die Stücke seinen Bandmitgliedern auf den Leib geschrieben. Die Interaktionen sind traumhaft sicher, auch wenn die Musiker beim Konzert aufmerksam den Improvisationen der Partner lauschen, um beispielsweise im Ruf-Antwort-Spiel von Piano und Tenorsaxophon im „The Tempest“ sensibel aufeinander eingehen zu können.
Auf der CD rundet der Posaunist Christian Jaksjø den vollmundigen Sound der zwölf Stücke ab. Jim McNeely ist Dirigent der hr-Bigband, in deren Saxophon-Section Weber spielt. Er lobt die Kreativität der Musik sowie die Fähigkeit der Bandmitglieder, die originäre musikalische Stimme des Komponisten zu treffen.
Im Konzert des Jazzforums an der Mainzer Musikhochschule zeigte Weber seine Liebe zu schwebenden und sanften Ausklängen, nachdem die Stücke selbst drängend und treibend bis an die Grenzen des Crescendo gehen - wie in „Zosia“ vor dem sanften und hellen sowie transparenten Schlussteil der Komposition die er vor Jahren seiner kleinen Nichte gewidmet hat. Der von Coltrane beeinflusste Saxophonist brilliert aber auch mit ekstatisch überblasenen High-Notes wie in „Mellow Yellow“ oder getragen und hymnisch wie in seinem Arrangement des „Badnerliedes“. Jedenfalls, so erzählt Weber schmunzelnd dem Publikum, hätten selbst Sachverständige die Hymne seiner Badener Heimat nicht wiedererkannt.
Sebastian Sternal, Professor an der Musikhochschule, serviert perlende und sperrige Läufe, in „Soapbox Derby“ Notentrauben und Triller, in anderen Stücken auch mal ökonomisch eingesetzte Blockakkorde oder hingetupfte Single-Notes. Arne Huber, ein langjähriger Gefährte Webers, stützt das Quartett mit straight laufenden Linien wie in „The Tempest“, gefällt in seinen Soli mit reizvollen, harmonisch abwechslungsreichen Läufen. Schlagzeuger Axel Pape, wie Weber Dozent an der Hochschule, legt einfühlsam mal mit treibend mit vielschichtigem und dennoch präzisem Spiel oder luftig und zart mit den Besen die rhythmische Basis. Seine Soli zeugen von exzellenter Technik und Musikalität.
Weber fasziniert nach eigenen Worten am Jazz vor allem die Freiheit zu improvisieren und damit spontan zu entscheiden, was er spielt, wie er es spielt und mit welchem Feeling, welchem Ausdruck er das Gespielte interpretiert. Die Partner entfalten diese Musizierweise, die immer in einen modernen, aber an der Tradition orientierten Jazz mündet, zu zeitloser Schönheit. Weber hat offensichtlich die Stücke seinen Bandmitgliedern auf den Leib geschrieben. Die Interaktionen sind traumhaft sicher, auch wenn die Musiker beim Konzert aufmerksam den Improvisationen der Partner lauschen, um beispielsweise im Ruf-Antwort-Spiel von Piano und Tenorsaxophon im „The Tempest“ sensibel aufeinander eingehen zu können.
Auf der CD rundet der Posaunist Christian Jaksjø den vollmundigen Sound der zwölf Stücke ab. Jim McNeely ist Dirigent der hr-Bigband, in deren Saxophon-Section Weber spielt. Er lobt die Kreativität der Musik sowie die Fähigkeit der Bandmitglieder, die originäre musikalische Stimme des Komponisten zu treffen.