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VOLKER ENGELBERTH

Volker Engelberth (p), lebt in Mannheim und Köln. Er begann mit klassischem Klavierunterricht und studierte von 2004 bis 2009 Jazz-Piano bei Professor Joerg Reiter an der Staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst Mannheim. Darüber hinaus erhielt er Unterricht bei John Taylor, Hubert Nuss und Frank Chastenier.

2016 wurde Volker Engelberth mit dem Jazzpreis des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet. Seit 2011 ist er Stipendiat der Kunststiftung Baden-Württemberg. Außerdem erhielt er 2017 den Jazzpreis der Stadt Worms. Nach den zwei hochgelobten Trio-Alben 'Perpetuum' (2012) und 'Kaleidoskop' (2015), veröffentlicht er 2016 mit 'Jigsaw Puzzles' in Quintett-Besetzung seine dritte CD als Bandleader. Im Juni 2018 folgt nun ‚Prismatic Colours‘, erneut im Quintett. Des weiteren ist er als Sideman regelmäßig in zahlreichen JazzProjekten zu hören. So spielt er momentan unter anderem in den Bands des Gitarristen Sebastian Böhlen, der Tenoristen Alexander Kuhn oder Johannes Müller, sowie in einem Duo-Projekt mit dem Bassisten Thomas Stabenow.

Er spielte im LandesJugendJazz-Orchester NRW und war von 2005 bis 2008 Mitglied im BundesJazzOrchester (BuJazzO) unter Leitung von Peter Herbolzheimer, Marko Lackner und Bill Dobbins. Von 2005 bis 2008 war er Mitglied des mehrfach ausgezeichneten Quartetts ExChange, mit dem er zwei CDs aufnahm. Neben seiner künstlerischen Tätigkeit arbeitet Volker Engelberth als Lehrbeauftragter für Jazz-Klavier und Ensemble an der Musikhochschule Stuttgart.

RELEASES

PRISMATIC COLOURS

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Lineup

Volker Engelberth - Klavier
Silvio Morger - Drums
Arne Huber - Bass
Alexander 'Sandi' Kuhn - Saxophon
Bastian Stein - Trompete, Flüglehorn

Details

Catalogue Number

Recording Engineer

Mixing Engineer

Mastering Engineer

Album Duration

Genre

Jazz

Release Date

16.04.2026

Description

‚Prismatic Colours’ ist die jüngste Veröffentlichung des Pianisten Volker Engelberth - die vierte unter eigenem Namen und bereits die achte als Leader oder Co-Leader. Eine dreiteilige Suite mit jeweils drei Abschnitten.

Die aktuelle Produktion ist die konsequente Fortsetzung der musikalischen Puzzle-Arbeit des Vorgänger-Albums im Quintett mit Bastian Stein an Trompete und Flügelhorn, Alexander ‚Sandi‘ Kuhn am Saxophon, sowie Engelberths langjähriger Rhythmusgruppe Arne Huber am Kontrabass und Silvio Morger am Schlagzeug. Während zahlreicher Konzerte im In- und Ausland in den vergangenen Jahren hat sich die Formation kontinuierlich weiterentwickelt und ist zu einer spannenden und hervorragend eingespielten Einheit gereift. Ständige Interaktion und sensibles Zusammenspiel sind kennzeichnend für dieses Ensemble, bestehend aus fünf der umtriebigsten Musiker der deutschen Jazzlandschaft.

JIGSAW PUZZLES

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Lineup

Volker Engelberth - Klavier
Alexander Kuhn - Saxophon
Bastian Stein - Trompete
Silvio Morger - Schlagzeug
Arne Huber - Bass

Details

Catalogue Number

Recording Engineer

Mixing Engineer

Mastering Engineer

Album Duration

Genre

Jazz

Release Date

16.04.2026

Description

Nach den zwei hochgelobten Alben ‚Perpetuum’ und ‚Kaleidoskop’ ist diese Quintett-Besetzung die logische Fortsetzung und Weiterentwicklung einer bereits sechsjährigen Trio-Arbeit.

In dieser neuen Konstellation treffen fünf der umtriebigsten Musiker der jungen deutschen Jazzszene aufeinander. Mit Bastian Stein (Trompete), Alexander ‚Sandi‘ Kuhn (Saxophon), Arne Huber (Bass) und Silvio Morger (Schlagzeug) verbindet Engelberth langjährige und bestens aufeinander eingespielte Wegbegleiter zu einer spannenden musikalischen Einheit.

Brandneue Kompositionen, speziell für diese Band geschrieben, bilden die Basis für ein pulsierendes, stets interagierendes Gefüge. Von modernem europäischem Jazz ebenso beeinflusst, wie von klassischer oder folkloristischer Musik, zeichnen sich diese besonders durch starke Melodien aus, denen ein komplexes harmonisches wie rhythmisches Gerüst zugrunde liegt. Ein Puzzle, das zusammengesetzt und in Kombination mit den jeweils individuellen Puzzleteilen der fünf Musiker immer wieder neue, überraschende Klanglandschaften hervorbringt.

KALEIDOSKOP

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Lineup

Volker Engelberth - Klavier
Arne Huber - Bass
Silvio Morger - Schlagzeug

Details

Catalogue Number

Recording Engineer

Mixing Engineer

Mastering Engineer

Album Duration

Genre

Jazz

Release Date

16.04.2026

Description

Klassisch? Warum nicht. Das Trio um den Pianisten Volker Engelberth mit Arne Huber, Bass, und Silvio Morger, Schlagwerk, ist ein klassisch besetztes Klaviertrio. Aber wenn man darunter eine Band versteht, in der der Pianist die Musik macht und Schlagzeuger und Bassist ihn dabei begleiten, dann ist dieses Trio ganz und gar nicht klassisch. Die Verteilung der Arbeit und der Verantwortung ist nicht festgeschrieben. Immer sind die drei fugenlos nahe beieinander, ihre Übereinstimmung in wichtigen Fragen und Entscheidungen scheint belastbar. Nie spielen sie einander nur hinterher. Die Musik entsteht in dreifacher Eigenständigkeit, das Klangbild ist vielfarbig, transparent und auf ganz eigene Weise schön.

Es sind Eigenschaften wie dieser feinfühlige Gruppenkonsens, dieser komplexe, unaufgeregte Klang, die das Attribut „klassisch“ nahelegen. Es ist eine elegant gebaute, sehr frische Trio-Musik, die voller Anspielungen und bewusst wach gehaltener Traditionen steckt und voller Überraschungen im Detail, und sie erlaubt sich allerlei Freiheiten. Plötzliche Tempowechsel, subtile harmonische Vorgänge klingen hier nicht schwierig, sondern fließend, souverän und prägnant. Melodien schimmern durch und wirken erhellend, nie rückwärts gewandt. Schließlich sind dies nicht drei gereifte Herren in ihrer klassischen Phase. Volker Engelberth, Arne Huber und Silvio Morger können schon auf vieles zurückgreifen und haben noch viel vor. Aber sie wissen nun mal, was sich gehört. Sie machen aus ihrer Beherrschung der Instrumente und des Spielprozesses nichts Beliebiges. Was sie tun, meinen sie ernst.

Das klassisch besetzte Klaviertrio ist im westeuropäischen Gegenwartsjazz nicht gerade eine Ausnahmebesetzung. Die gelegentlich so genannte Latte liegt also hoch. Daran hat auch Volker Engelberths Trio seinen Anteil. Kein Wunder, dass es dafür schon etliche Preise und Stipendien gab. Jazzmusiker sind in der Regel in mehreren Projekten parallel beschäftigt, da bilden die drei keine Ausnahme. Volker Engelberth zum Beispiel ist regelmäßig in zahlreichen weiteren Jazzprojekten zu hören. So spielt er momentan unter anderem in den Bands des Gitarristen Sebastian Böhlen, des Tenoristen Alexander Kuhn und der Sängerin Stephanie Neigel, sowie in Duo-Projekten mit dem Bassisten Thomas Stabenow oder der Sängerin Julia Pellegrini.

Das Trio aber ist das Haupt-Projekt. Das gilt für alle drei. Im Trio fließen Erfahrungen und Fähigkeiten zusammen und konzentrieren sich. Es gibt im Jazz keine andere Formation, die dem Einzelnen mehr Raum lässt und ihn zugleich stärker ins kollektive Geschehen einbindet. Keine, die mehr fordert und mehr gibt. Nach dem hoch gelobten Album „Perpetuum“ (2012) folgt nun „Kaleidoskop“. Ein Kaleidoskop ist eine Röhre, in die man hineinblickt, um sich an immer neuen, stets regelmäßigen farbigen Formen zu freuen. Das Wort bedeutet so viel wie „schöne Formen sehen“. Schöne Formen dürfen nicht langweilig und müssen nicht perfekt sein. Sie sollten sich anpassen können, ohne formlos zu werden. Sie sollten Raum für ihre Inhalte haben. Und sie sollten, bei aller Erneuerung und Überraschung, immer auch etwas Vertrautes behalten. Das Volker Engelberth Trio kreiert im Zusammenspiel ständig neue Farben, immer wieder überraschende Formen, formale Überraschungen. Ist das „klassisch“?

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